Muskulatur

Egal, ob längs oder quer gestreifte Muskulatur, Muskeln müssen sich dehnen und zusammenziehen können.

Kleinstbausteine eines Muskels sind die Muskelfegbrillen, die sich wie bei zwei gegenüberliegenden Kämmen ineinander schieben und auch wieder öffnen können müssen. Ist ein Muskel gestaucht oder überdehnt, können die Fegbrillen diese Aufgabe nur unvollständig erfüllen.

Jeder Muskel ist an seinen zwei Enden über Sehnen an Knochen befestigt. Hier finden wir bei einer Dysfunktion die sog. Trigger und in der Mitte des Muskels die Verhärtung in Form einer Myogelose.

Muskeln mit diesen Veränderungen reagieren schmerzhaft und führen zu deutlichen Bewegungseinschränkungen.

Nach meinen langjährigen Erfahrungen können und müssen diese Muskeln unbedingt gelockert werden. Normale klassische Massagen, Gymnastik, Krankengymnastik usw. reichen dafür nicht aus.

Hier setze ich eine spezielle Tiefenmassage und besondere Öle ein. Ich möchte nicht verschweigen, dass diese Bearbeitung der Muskeln anfänglich deutlich zu spüren ist, vor allem im Bereich der unteren Wirbelsäule und im Schulter-Nackenbereich.

Besonders empfindlich und meist verhärtet ist die Nacken-Schultermuskulatur. Einen sehr ernst zu nehmender Anteil an diesen Verhärtungen hat eine ungleiche Belastung der Kiefergelenke – das sog. Costen-Syndrom.

Die für die Kiefernbewegung zuständigen Muskeln haben zusätzlich die Aufgabe, eine Art Gegenkraft zur Hals-Nackenmuskulatur aufzubauen.

Liegt ein Costen-Syndrom vor wird meist eine Bewegungsein- schränkung in der Kopfdrehung nach rechts/ links festgestellt.

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